Bei der Wahl der Wärmepumpe und des Systems, fühlen sich viele von der Vielfalt der Produkte und Möglichkeiten überfordert. Nicht genug, dass nahezu unendlich viele Wärmepumpen Hersteller und Typen gibt. So müssen Sie sich zuerst einmal im Klaren darüber sein, welches das beste System für Ihr Zuhause, Hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Kostenaufwand darstellt.

Im folgenden werden die unterschiedlichen Systeme und die wichtigsten Argumente:

Luft-Wasser-Wärmepumpe: Sie eignen sich für fast jedes Gebäude, ob Sanierung oder Neubau. Dank der sehr niedrigen Erschließungs- und Montagekosten, gehören Sie zu den billigsten und häufig verwendetsten Wärmepumpen.

Sole-/Wasser-Wärmepumpe Kollektor: Erdwärme ist nicht nur in der Tiefe vorhanden, auch Nahe der Erdoberfläche kann diese Energie genutzt werden. Rohre, die unter der Erde verlegt sind, entziehen dem Erdreich die kostbare Wärme. Neben einem hohen Platzbedarf sind auch die Installationskosten nicht zu vernachlässigen. Im Gegensatz zur Luft-Wasser Wärmepumpe wird hierbei ein höherer wirkungsgrad erreciht.

Sole/Wasser-Wärmepumpe Sonden: Ähnlich wie bei der Kollektor-Methode wird auch hier die Erdwärme genutzt. Anders ist jedoch die Art der Eneriegewinnung. Hierbei werden Sonden in das Erdreich eingelassen, die mit Kältemittel durchspült werden und so die Wärme aus Tiefen bis 60 Meter fördern. Erhöhte Erschliesungskosten sind die Folge. Dafür steigt der Wirkungsgrad weiter nach oben, da die Temperatur in dieser Tiefe konstanter anliegt.

Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Energiezaun: Wie der Name schon vermuten lässt, wird eine Art Zaun aufgebaut, der der Umgebung oder auch dem Erdreich großflächig die Wärmeenergie entzieht und eine Wasser/Wasser-Wärmepumpe: Die Wasser/Wasser-Wärmepumpe wird mit Grundwasser versorgt, das meist eine hohe Wärmemenge mit konstanter Temperatur aufweist. Ein sehr guter Wirkungsgrad und eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von bis zu 4,5 sind das Ergebnis. Auch hierbei spielen die Erschließungskosten und die Installation der Anlage eine wesentliche Rolle und die Kosten dafür machen einen großen Teil der Anlage aus. Da die Tiefe bis zum Grundwasser nicht mehr als 15 Meter sein sollte, kommt diese System nicht überall in Frage.

Luft-Luft-Wärmepumpe: Luft/Luft-Wärmepumpen sind für Häuser mit kontrollierter Wohnraumbelüftung geeignet. Damit kommen vor allem Passiv- oder Niedrigenergiehäuser in Frage. Diese Art der Wärmepumpen regulieren die Luftqualität in dem jeweiligen Gebäude und führen die ungenutzte Wärme der Abluft wieder in die Räumlichkeiten zurück. Diese Systeme eignen sich ausschließlich bis zu einer notwendigen Heizleitung von 10 Watt pro Quadratmeter.